Erlebe den Beruf Heilerziehungspfleger*in bei der Stiftung Haus Lindenhof.

Schau dir in unserem #kurzerklärt an, wie die Ausbildung genau aussieht und was sie besonders macht.
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Deine Ausbildung als Heilerziehungspfleger*in: Geduldige Helfer*innen mit vielfältigen Kompetenzen.

Wir leben in einer diversen und bunten Gesellschaft mit ganz unterschiedlichen Menschen. Sie alle sollen die Chance bekommen, sich an Beruf und Alltag zu beteiligen. Damit dies auch denjenigen gut gelingen kann, die eine geistige, körperliche oder seelische Behinderung haben, gibt es Heilerziehungspfleger*innen.

Wenn du dich für diesen Beruf entscheidest, unterstützt du mit deinen sozialen, pädagogischen und psychologischen Fähigkeiten Menschen mit Behinderung dabei, ein selbstbestimmteres Leben führen zu können. Du hilfst Ihnen bei Schule und Arbeit, sorgst für die Grundpflege und stehst auch in der Freizeit gestaltend an ihrer Seite – um sie in ihren Möglichkeiten zu stärken und ihnen Geborgenheit zu geben.

Stiftung Haus Lindenhof

Die Stiftung Haus Lindenhof ist Träger von Einrichtungen und Diensten in der Alten- und Behindertenhilfe und eines der größten und innovativsten Sozialunternehmen im Ostalbkreis sowie in den Kreisen Göppingen und Heidenheim. Rund 2100 Mitarbeitende pflegen und betreuen circa 2200 ältere Menschen und Menschen mit Behinderung.

Arbeiten als Heilerziehungspfleger*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Heilerziehungspfleger*in wird der Alltag von den Menschen bestimmt, um die du dich kümmerst. Dementsprechend ist es wichtig, sich gut auf sein Gegenüber einzustellen und auf dessen Bedürfnisse einzugehen.

Unterstützung im Alltag

Ob Einkauf, Essenszubereitung oder Körperhygiene: Du hilfst dabei, den Alltag hilfsbedürftiger Menschen selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

Kreativität und Gestaltung

Durch kreative Tätigkeiten wie Malen oder Werken und gemeinsame Spiele förderst du Menschen mit Behinderung individuell und gliederst sie in ein gemeinschaftliches Umfeld ein.

Verwaltung und Organisation

Außerhalb deiner Betreuung gibt es auch noch genug zu tun. Du erstellst Förderpläne, planst Freizeitaktivitäten wie Ausflüge und machst Öffentlichkeitsarbeit für deinen Beruf.

Wie werde ich Heilerziehungspfleger*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Neben einem mittleren Schulabschluss benötigst du entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit – das kann beispielsweise auch ein FSJ sein. Auch die (Fach-)Hochschulreife in Kombination mit relevanter, mehrmonatiger Praxiserfahrung durch beispielsweise Praktika ermöglicht dir, die Ausbildung anzufangen.

Verantwortungsbewusstsein

In deinem Berufsalltag kümmerst du dich in vielen verschiedenen Situationen um das Wohlergehen von hilfsbedürftigen Menschen. Deswegen ist ein einfühlsamer, respektvoller und verantwortungsvoller Umgang mit anderen unbedingt nötig.

Interesse an Psychologie, Pädagogik und Kommunikation

Der Mensch und seine Art zu wachsen, reden und denken, wird ein zentraler Bestandteil deiner Tätigkeit sein. Je mehr du also über die theoretischen Hintergründe und ihre praktische Anwendung weißt, desto besser.

Geduld

Jeder Mensch ist individuell anders und das gilt natürlich auch für Menschen mit Behinderung. Also kann es manchmal durchaus vorkommen, dass die Dinge nicht so laufen, wie du möchtest oder erwartest. Da ist es dann wichtig, ruhig und geduldig zu bleiben und zugewandt auf dein Gegenüber einzugehen.

Selbstreflexion

Die vielen, auch mal ungewohnten Situationen und die ganz verschiedenen Menschen werden dich immer wieder dazu bringen, dich und dein Handeln zu hinterfragen. Dabei wächst du im Beruf, aber auch persönlich.

Stressresistenz

Manchmal kann es laut oder ruppig werden und es muss schnell gehandelt werden. Auch dann solltest du immer einen kühlen Kopf bewahren, um nicht den Überblick über die Situation zu verlieren.

Kunst und Spiel

Um die musische, kreative und spielerische Freizeitgestaltung freudvoll durchzuführen, solltest du selbst natürlich auch einen Hang dazu haben. Dabei stehen immer die Wünsche und Bedürfnisse der Personen, die du betreust, im Vordergrund.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsaussichten als Heilerziehungspfleger*in

Wie in allen Pflegeberufen stehen die Chancen auch in der Heilerziehungspflege sehr gut, eine Beschäftigung zu finden. Die gesellschaftliche Wichtigkeit und Notwendigkeit der Profession erhält öffentliche Aufmerksamkeit und ist im Bewusstsein vieler Leute angekommen. Es sieht also gut aus für deine berufliche Zukunft. Nebenbei bemerkt: Auch eine Beschäftigung als Erzieher*in in einer Kita ist wegen deiner pädagogischen Qualifikation möglich.

Wenn du dich weiterentwickeln willst, kannst du Fort- und Weiterbildungen machen, beispielsweise als Heilerziehungspfleger*in für Psychiatrie. Wenn du durch die Ausbildung die Fachhochschulreife erwirbst, bietet sich auch ein Studium der Heilpädagogik an. Möchtest du noch mehr Verantwortung übernehmen, ist auch ein Schritt in Richtung Führungsposition denkbar. Je nachdem, wie du dich selbst in deinem Beruf entwickeln möchtest.

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