Erlebe den Beruf als Geomatiker*in in der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Begleite die Auszubildenden Aline und Jonas bei ihrem Arbeitsalltag und lass dir von ihnen zeigen, was in der Ausbildung als Geomatiker*in alles auf dich zukommt.
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Geomatiker*in in der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Folgendes Szenario: Du stehst auf einem Hügel der weite Felder überblickt und während die meisten anderen die schöne Landschaft oder den atemberaubenden Sonnenuntergang bewundern würden, ärgerst du dich, dass du kein Messgerät bei dir hast? Dann ist die Ausbildung zum oder zur Geomatiker*in wirklich das Richtige für dich! Du und dein Messgerät, ihr erkundet verschiedene Gebiete und Gegenden, erfasst Geodaten und haltet sie für die Weiternutzung fest.

Als Geomatiker*in verbindest du im Beruf Mathematik mit Geografie, das Arbeiten am Computer mit Außeneinsätzen, entspanntes Vermessen von weiten Landschaften mit der Beratung von Kund*innen zur Nutzung der Geodaten. In unserem Video zeigen wir dir zusammen mit den Auszubildenden Aline und Jonas die unterschiedlichen Facetten dieses spannenden Berufs und vielleicht bekommst du dann auch gleich Lust, den nächsten Hügel zu besteigen.

Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) vereint hoheitliche Aufgaben der Landesvermessungs-, Kataster- und Flurbereinigungsbehörden. Rund 1.400 Beschäftigte sorgen dafür, dass Geodaten auf dem technisch neuesten Stand sind und vielseitig in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung eingesetzt werden können. Wir schaffen die raumbezogenen Grundlagen für die Lösungen von morgen, sei es beim autonomen Fahren oder beim Umweltschutz.

Die Arbeit als Geomatiker*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Geomatiker*in bist du der oder die Expert*in, wenn es um Karten und Gebiete geht. Du vermisst Gegenden, sammelst Geodaten und erarbeitest daraus Karten und Pläne. Außerdem berätst du Kund*innen und Bürger*innen bei der Weiterverwendung der von dir gesammelten Daten.

Gebiete vermessen

Als Geomatiker*in bist du mit deinem Messgerät überall da unterwegs, wo Geodaten erfasst werden müssen. Dafür lernst du in der Ausbildung verschiedene Messtechniken und wie du richtig mit Messgeräten umgehst.

Daten aufbereiten

Du sammelst Daten und pflegst diese in die entsprechenden Datenbanken ein. Dabei arbeitest du mit spezieller Software, die du in der Ausbildung kennenlernst. Außerdem verarbeitest du die Daten auch in Karten, Rissen oder Plänen.

Kund*innen beraten

Von dir gesammelte Geodaten werden für die unterschiedlichsten Dinge verwendet, zum Beispiel für Immobilienwertermittlung, Flurbereinigung oder städtische Bodenordnung. Du berätst Kund*innen bei diesen Vorhaben und unterstützt sie beim Auswerten der Geodaten.

Wie werde ich Geomatiker*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um eine Ausbildung zum oder zur Geomatiker*in zu machen, braucht es eigentlich keinen bestimmten Schulabschluss. Die meisten Auszubildenden haben allerdings Abitur, Fachabitur oder einen guten mittleren Abschluss. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann bei sehr guten Leistungen aber verkürzt werden. Die Ausbildung als Geomatiker*in kann man sowohl im öffentlichen Dienst, aber auch in Industrie und Handel beginnen.

Mathematik und Geografie

Du hast es dir inzwischen sicher gedacht, aber eine Vorliebe für Mathematik und Geografie sind gute Grundbausteine für eine Karriere als Geomatiker*in. Neben guten Schulnoten in diesen Fächern kann auch ein Grundverständnis für Physik nicht schaden.

Sorgfalt und Genauigkeit

Als Geomatiker*in musst du es wirklich immer ganz genau nehmen, denn wenn du Gegenden vermisst, Datenbanken pflegst oder Karten erstellst, verlassen sich andere Leute bei ihrer Planung darauf, dass diese auch stimmen. Nach Augenmaß reicht als Geomatiker*in also nicht.

Messgeräte und Software-Skills

Geomatiker*innen arbeiten mit verschiedenen Geräten und Software, um Daten zu erheben und festzuhalten. Du lernst in der Ausbildung also nicht nur unterschiedliche Messtechniken kennen, sondern auch spezielle Software, mit der du Daten festhalten kannst.

Arbeit an der frischen Luft

Je nach Betrieb findet viel deiner Arbeit am Computer und im Büro statt, allerdings wird es dich für Vermessungen doch immer wieder nach draußen treiben. Und das kann bei jedem Wetter sein. Das sollte dir also nichts ausmachen.

Gute Kommunikationsfähigkeiten

Als Geomatiker*in wirst du es immer wieder mit Kund*innen zu tun haben, die für ihre Vorhaben auf die von dir gesammelten Daten angewiesen sind. Du berätst sie dabei und solltest dich deshalb gut und professionell ausdrücken können.

Teamfähigkeit

Wie bei den meisten anderen Berufen, arbeiten auch Geomatiker*innen nicht allein. Ob bei der Vermessung im Außeneinsatz oder bei Absprachen im Büro, es ist wichtig, dass du aufgeschlossen mit deinen Kolleg*innen umgehst und sie sich auf dich verlassen können.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Geomatiker*in

Hast du deine Ausbildung als Geomatiker*in abgeschlossen, kannst du bei überzeugender Leistung von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Grundsätzlich bist du mit deinem Wissen und Können aber dazu in der Lage in verschiedenen Betrieben von Industrie und Handel, aber auch im öffentlichen Dienst zu arbeiten.

Durch Anpassungsweiterbildungen hast du die Möglichkeit dein Wissen zu bestimmten Themen zu vertiefen und in der Welt der Geomatik immer auf dem neusten Stand zu sein. Weiterbildungen gibt es zum Beispiel für die Bereiche Geowissenschaften, Vermessungstechnik oder Geoinformation.

 Wenn du die Karriereleiter weiter hochsteigen willst, gibt es auch dafür verschiedene Wege. Zum Beispiel eine Weiterbildung Techniker*in für Vermessungstechnik oder Seevermessungstechnik, aber auch ein Studium in den Bereichen Geografie, Kartografie oder Geowissenschaften wäre denkbar. Du siehst, mit einer Ausbildung als Geomatiker*in hast du einen guten Grundstein gelegt, um dich in viele Richtungen weiterzuentwickeln.

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